Größte Anlage im MINEOMAT-Netz
Ein Waschpark in Deutschland
Ein Waschpark mit 150 kWp über den Waschplätzen. Elf Miner an einer MINEOMATBOX PRO, zehn davon wassergekühlt – der Strom kommt vom eigenen Dach, und die Abwärme heizt das Waschwasser.
Waschpark · Wärmenutzung · Deutschland

Steckbrief
- PV
- 150 kWp
- Speicher
- 50 kWh
- Miner
- 11 · davon 10 wassergekühlt
- Mining-Leistung
- bis 51,6 kW
- Box
- PRO
Die Geschichte dahinter
Elf Miner, die nacheinander aufwachen.
Ein Waschpark ist ein ungewöhnlich guter Ort für Überschuss-Mining. Über den Waschplätzen liegen 150 kWp auf einer Überdachung – lichtdurchlässige Module, die im Sommer beschatten und im Winter genug Licht durchlassen. Darunter läuft ein Betrieb, der zwei Dinge gleichzeitig braucht: Strom und warmes Wasser. Genau das liefert die Anlage.
Elf Miner hängen an einer einzigen MINEOMATBOX PRO: sechs S19 XP+ Hydro, zwei S21e Hydro, zwei Whatsminer M53 Hydro – und ein Avalon Q, der als einziger luftgekühlt läuft. Vier Gerätetypen von drei Herstellern, industrielle Hydro-Technik neben einem kleinen Heimgerät, alles an einer Steuerung. Dazu ein 50-kWh-Speicher.
Der spannende Teil ist nicht die Größe, sondern der Tagesablauf. Am Morgen läuft kein einziger Miner. Sobald die Sonne mehr liefert, als der Betrieb gerade braucht, startet die Box den ersten. Reicht der Überschuss für den nächsten, kommt der nächste dazu – Gerät für Gerät, über den Vormittag verteilt. Am Nachmittag läuft es rückwärts: Miner für Miner geht zurück in Standby, bis am Abend wieder alle stehen. Niemand sitzt daneben und schaltet. Die Box entscheidet das alle 30 Sekunden neu, anhand von Solarproduktion, Betriebsverbrauch, Speicherstand und Börsenpreis.
Weil zehn der elf Geräte wassergekühlt sind, geht ihre Abwärme nicht als heiße Luft verloren, sondern ins Wasser: rund 40 °C gehen in die Miner hinein, mit rund 49 °C kommen sie wieder heraus. Diese Wärme braucht der Waschpark ohnehin – für das Waschwasser im Sommer, für die beheizten Waschplätze im Winter. Aus Strom, der sonst für wenige Cent ins Netz gegangen wäre, wird damit zweierlei auf einmal: Bitcoin und Prozesswärme.
Wie gut das aufgeht, zeigt die Bilanz seit der Inbetriebnahme am 10. August: Die elf Miner nehmen fast doppelt so viel Strom auf wie der Betrieb, für den die Anlage überhaupt gebaut wurde – die Zahlen dazu stehen gleich unten.
Aus dem laufenden Betrieb
87 Prozent bleiben im Betrieb.
Seit der Inbetriebnahme am 10. August 2026: 9.992 kWh PV-Erzeugung – davon 5.606 kWh in die elf Miner, 3.105 kWh in den Waschpark selbst, nur 1.283 kWh ins Netz. Eigenverbrauchsquote 87 %.

Aus der Oberfläche
Was der Betreiber sieht.
Bildschirmaufnahmen direkt von dieser Anlage – aus der Oberfläche, die lokal auf jeder MINEOMATBOX läuft.




Vor Ort
Bilder der Anlage.



Elf Geräte von drei Herstellern folgen demselben Solarsignal – und die Wärme, die dabei entsteht, brauchen wir sowieso.

In dieser Anlage verbaut
Diese Anlage läuft mit der MINEOMATBOX PRO.
Steuert bis zu 20 Miner in priorisierter Reihenfolge – der sparsamste zuerst. Sie läuft lokal bei dir auf Home Assistant, ohne Cloud und ohne Abo. Passt die Anbindung an deinen Wechselrichter wider Erwarten nicht, geht sie zurück.
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